„Die Bösen“ und das Gesundheitssystem


War Solidarität ein allgemeines Gut als Corona kam, so scheidet sie heute die Gesellschaft. Solidarisch sind all jene, die brav zur Impfung gehen, unsolidarisch all jene Verweigerer.

Sie sind die Bösen, die Rebellen, die Unbelehrbaren, Sturen und Verborten. Egoisten und Verblendeten. Sie müssen belehrt, bekehrt und aufgeklärt werden. Sie sollen sich verbiegen, verleugnen und beugen.


Eine scheinbare Mehrheit stellt sich über einen Teil der Bevölkerung, bestimmt was richtig und falsch ist und suggeriert, welche Werte jeder im Inneren leben soll.

Dieses Verhalten zieht sich leider durch die gesamte Menschheitsgeschichte, aus der wir anscheinend nichts gelernt haben. Die Christianisierung, die Hexenverfolgungen, der Kolonialismus, die Vertreibung der Ureinwohner, der Holokaust sind nur einige wenige Beispiele für ein solches Verhalten.

Hier geschahen Verbrechen und Gräueltaten, die sich gegen die Menschlichkeit, die Würde und gegen das Sein der Menschen gerichtet haben, mit dem Ziel anscheinend Gutes zu tun. Was tatsächlich geschah war Vernichtung, Auslöschung und Diskreditierung ganzer Völker und Bevölkerungsgruppen.


Das Impfthema zeigt für mich genau diese Wunden auf. Wie Impfverweigerer betitelt und gesehen werden, wie über sie gesprochen wird und wie sie behandelt werden, suggeriert, dass sie unliebsame Objekte sind, die es heißt loszuwerden. Das ist Vernichtung, Auslöschung und Diskreditierung.


Werden Menschen zu Objekten gemacht, spricht man ihnen ihre Menschlichkeit, ihr Sein und ihre Würde ab. Ab diesem Zeitpunkt haben sie keine Existenzberechtigung mehr und werden in eine ausweglose Opferrolle gedrängt, in der sie solange festhängen bis die Aggressoren von ihnen ablassen, oder sie ihre eigene innere Kraft finden und sich selbst befreien. Einige werden es schaffen, andere werden dem Druck nicht standhalten können und wieder andere werden mit Folgestörungen aus dieser Situation herauskommen.


Dies ist der Nährboden für Trauma.


Trauma ist eine psychische Erkrankung, die Betroffene ein Leben lang begleitet, unsere Beziehungen gefährdet, unser Immunsystem schwächt und Auswirkungen auf unsere Arbeitsleistung hat.


Deswegen werde ich nicht aufhören, das aufzuzeigen was hier unter dem Deckmantel der Solidarität passiert.


Trauma kann sich nicht manifestieren in einer Umgebung der Akzeptanz, des Respektes und der Wertschätzung!


Kennen wir die Gruppe der sogenannten Impfverweigerer überhaupt? Was sind ihre Lebenseinstellungen? Wie stehen sie in Bezug zu Krankheit? Welche Ärzte suchen sie auf? Wo suchen und finden sie Hilfe? Was sind ihre wahren Motivationen sich nicht Impfen zu lassen? Warum werden ihre Ängste nicht anerkannt und ernstgenommen? Warum werden sie belächelt in ihrer Angst, mit ihren Einstellungen und in ihren Sichtweisen? Warum wird von ihnen verlangt, ungefragt alles hinzunehmen von dem sie vielleicht das Gefühl haben, dass es für sie nicht passt?


Kann es vielleicht sein, dass gerade diese Impfverweigerer, eine tiefe Verbundenheit zu unserer wahren Natur und den wahren Kräften der Natur in sich bewahrt haben? Kann es vielleicht sein, dass sie in sich ein tiefes Wissen über die natürlichen Zyklen der Natur bergen? Kann es vielleicht auch sein, dass gerade in ihnen die Menschlichkeit, das menschliche Sein und die Würde in reinster Form vorhanden sind? Kann es sein, dass sie in dieser Zeit jene sind, die das Wissen über die Menschlichkeit, die Würde und über unser Sein bewahren, um uns zu gegebenen Zeiten daran erinnern zu können?


Ja, wir können nur gemeinsam aus dieser Situation der Pandemie kommen.


Jeder hat seine Aufgabe, seinen Platz und seine guten Gründe für sein Verhalten und für seine Einstellungen.


Vergessen wir aber niemals den Respekt, die Akzeptanz und die Menschlichkeit.

Vergessen wir niemals, dass der Andere ein Mensch mit Gefühlen, Wünschen und Bedürfnissen ist.


Finde in dir deine eigene Würde und Menschlichkeit, dann erkennst du sie im Anderen wieder.

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